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Konzerte

Scissor Sisters - Kritiken des Stuttgarter Konzerts

Am Mittwoch Abend traten die Scissor Sisters im Theaterhaus in Stuttgart auf. Für die Stuttgarter Zeitung schrieb Ulrich Bauer eine Kritik des Konzerts . Darin bescheinigt er der Musik der Schwestern einen 'Groove, ein Treiben, dass es eine falsch funkelnde Pracht ist.' Mit 'Melodien darüber (...) so herrlich ekelhaft eingängig, so stilbewusst schmierig und genusssüchtig süffig, dass einem das so schnell nicht aus dem Sinn geht.'
Über ihren Live-Auftritt meint er: 'live klingt vieles weniger elegant schmierig, aber dafür rhythmisch direkter. (...) diese Scissor Sisters brauchen keine künstlichen Geschmacksverstärker, sondern inszenieren geschmackvoll Künstlichkeit. Fruchtgummi de luxe.'

In den Stuttgarter Nachrichten ist eine - allerdings nichtssagende - Kritik von Anja Wasserbäch erschienen.

13.4.07 17:11


Have you confessed? - MADONNA in Düsseldorf

Am 20. August war MADONNA mit ihrer Confessions World Tour in der LTU-Arena in Düsseldorf zu Gast.
Wir waren morgens gegen 10 Uhr an diesem verregneten Sonntag an der Halle und haben uns in die Schlange eingereiht. Die Veranstalter hatten Absperrungen aufgestellt, sodass man sich schlangenförmig anstellen musste - wohl um Gedränge zu vermeiden - und haben dann zusätzlich alle paar Meter die Schlange mit rot-weiß-gestreiften Bändern zugemacht, damit die Leute nicht zu eng stehen. Das alles war zwar gut gemeint, aber wie sich zeigen sollte, recht wirkungslos, bei mehreren tausend Fans, die unbedingt an die Bühne wollen.
Der Einlass war auf 17.30 Uhr angesetzt worden und als es auf diese Zeit zuging, fing dann naturgemäß das Gedränge an und sobald ein Security-Angestellter etwas in ein Funkgerät sprach oder "auffällig" schaute, wurde weiter zum Eingang hin gedrückt. Punkt 17.30 Uhr begann nicht der Einlass; es begann wie aus Kübeln zu gießen. Erst kurz vor 18 Uhr, als schon eine fast unerträgliche Enge herrschte, wurden wir endlich in die Halle gelassen.
Drinnen wurden wir von sehr lauter Musik überrascht und auf der Bühne waren einige Leute zu sehen - einige davon konnte man schnell als MADONNAs Tänzer identifizieren. Doch da war noch jemand, die immer von der Choreografin verdeckt war und vom Publikum abgeschirmt wurde. Es hat nicht lange gedauert, bis es durchs Publikum raunte: da war MADONNA! Als dann die Schreie und der Applaus zunahmen, trat eine sichtlich genervte Queen of Pop nach vorne und wandte sich an das Publikum: Es sei für uns ein sehr priviligierter Moment, dass wir bei der Probe zusehen dürften. Ihr wäre es zwar lieber gewesen, wenn dies nicht so wäre, aber es sei anscheinend anders nicht möglich. Da es aber eine Probe sei und alles "very technical" sei, sollten wir bitte ruhig sein - dies sei nicht die Show, nur eine Probe! Dies brachte zunächst nur wenig, sodass sie kurz darauf ins Mikrofon brüllte: "Shut up! Be quiet! This is NOT the show!", während die Security Angestellten bemüht waren zu verhindern, dass Leute Fotos von der "ungeschminckten" MADONNA machten. Als wir hereingekommen waren, hatte sie gerade "Erotica" geprobt - später, nachdem sie einige Schritte mit der Choreographin durchgegangen war, bekamen wir noch die kompletten ersten beiden Nummern des Konzerts zu hören. Es war wirklich toll, die Probe zu sehen und die Lieder ohne die vielen Lichteffekte usw. einfach von MADONNA gesungen zu hören.


Dann ging sie aber auch schon von der Bühne. Bis sie um kurz nach 21.00 Uhr dann wiederkehren sollte, war Paul Oakenfold, ein DJ, auf der Bühne, der eine Stunde lang Lieder auflegte, die das Publikum in Stimmung bringen sollte.
Zu Beginn des Konzerts schwebte eine riesige Diskokugel auf die Bühne aus der MADONNA dann stieg und mit "Future Lovers" loslegte. Sie war in einem schwarzem Reitkostüm gekleidet, das irgendwo zwischen Reiterin und Domina anzusiedeln war und bestieg auch gleich ihr Pferd, äh natürlich ihren gesattelten Tänzer. Gleich darauf kam ihre aktuelle Single "Get Together" gefolgt von einer lasziven Darbietung von "Like A Virgin", bei der sich MADONNA auf einem Pferdesattel, der sich an einer Art Gogo-Stange auf und ab bewegte, in allerlei akrobatischen Posen verbog. Bei "Jump" zeigten auch MADONNAs zahlreiche TänzerInnen ihr Können. Gleich zu Anfang sieht man dann in diesem Teil der Show auch MADONNAs gebrochene Rippe, die sie sich bei einem Reitunfall zugezogen hatte, als Röntgenaufnahme. Dies war dann auch schon der erste Akt der Show, "Equestrian".


Der nun folgende, zweite Teil der Show, "Bedouin", war zweifellos der ernsteste Teil - mit vielen ihrer Songs versuchte MADONNA ihrem Publikums etwas mitzuteilen. Vorneweg zu erwähnen ist da natürlich ihre umstrittene Darbietung von "Live to tell", wobei sie mit einer Dornenkrone an einem verspiegelten Kreuz hängt. Dazu läuft auf der Leindwand ein Zähler von 0 bis 12 Millionen - die Anzahl der Kinder, die allein in Afrika dieses Jahr wegen HIV/AIDS ihre Eltern verlieren (UN-Schätzung), wie man am Ende des Lieds erfährt. Darauf folgen Internetadressen, wo man sich weiter darüber informieren und natürlich auch spenden soll. Dies lässt natürlich viel Spielraum für Interpretationen: Kritik an der Anti-Kondom-Politik der katholischen Kirche? Oder möchte sie gar auf das Gebot der Nächstenliebe hinweisen?
Gleich darauf kommt "Forbidden Love", bei zwei ihrer Tänzer mit verschränkten Armen nebeneinander stehen und miteinander rangeln, aber sich dann auch fast umarmen. Auf ihrem nackten Bauch trägt der eine Tänzer den islamischen Halbmond, der andere den Davidstern - "Forbidden Love", eine verbotene Liebe zwischen den Religionen? zwischen zwei Leuten verschiedenen Glaubens? oder die in weiten Teilen der Welt immer noch verbotene Liebe zwischen zwei Männern?
Nach ihrem Mega-Hit "Sorry" schließt MADONNA dann diesen Teil der Konzerts mit dem passenden Titel, "Like it or not" - "This is who I am, you can like it or not", nach welchem sie dann auch von der Bühne verschwindet. Es beginnt ein Remix von "Sorry" und während Madonna immer wieder sagt "I can't take it anymore" sieht man auf den Leinwänden Bilder von ihr wohl unliebsamen Menschen: Zu sehen sind da Gestalten von Hitler über Mussolini, George W. Bush bis zum Papst Benedikt XVI.


Überhaupt wirken MADONNAs "Umzieh-Pausen" nie zu lang und sie werden teilweise mit Videoeinblendungen, teilweise mit Tanzeinlagen überbrückt.
Nun folgte der dritte Teil der Show, "Indie glam rock-n-roll", der mit "I love NeW York" und MADONNA persönlich an der Gitarre eröffnet wurde. Nach einer ekstasischen Reise zu "Ray of Light" und "Let it will be", hälst die Künstlerin scheinbar zum ersten Mal an diesem Abend inne und setzt sich auf die Stufen ihrer glamourösen Bühne, die aus der Hauptbühne besteht, sowie drei Laufstegen, die sich nach links, rechts und vorne ins Publikum ziehen. Sie wendet sich an das Publikum und nach diesem wohl persönlichsten Moment (und nachdem sie sich mit einer Kleiderbürste den Staub der kurz davor polierten Bühne von der Hose gebürstet hat), kommt "Drowned World/Substitute for Love", ein wahrlich magischer Moment. Anschließend singt sie mit Yitzhak Sinwani, der sie auch schon bei "Isaac" unterstützt hatte, "Paradise (not for me)" und verschwindet von der Bühne.


Die TänzerInnen leiten nun den vierten und letzten Akt der Show ein: "Disco"! Sie kommen mit Rollschuhen auf die Bühne gefegt und bieten spektakuläre Kunststücke. Die (meist männlichen) Tänzer sind überhaupt fantastisch und vor allem sehr gut in die Show integriert: Sie sind zwar oft auf der Bühne und tragen einen großen Teil dazu bei, dass diese Show ein solches Spektakel ist. Bei vielen Liedern ist MADONNA aber auch alleine auf der Bühne und zeigt, dass sie auch alleine 45.000 Menschen bestens unterhalten kann. Die Musiker dagegen stehen sehr an der Seite der Bühne und die Queen of Pop macht sich auch nicht die Mühe, diese dem Publikum vorzustellen.
Madonna kommt dann auch gleich auf die Bühne und präsentiert Hits wie "Music", "Erotica", "La Isla Bonita" und "Lucky Star" in rauschenden Versionen, die dem Motte des Aktes voll und ganz gerecht werden. Spätestens hier ist ihre Show eine riesige Party - und sie löst ihr Versprechen ein, das sie vor Beginn der Tournee gegeben hat: "I'm going to turn the world into one big dance floor!". Bei "Lucky Star" hört man dann schon deutlich die bekannte Melodie aus "Hung up" bzw. "Gimme, gimme, gimme" durchklingen. Und ihren zweifelsohne größter Hit der letzten Jahre gibt es dann auch in einer tollen zehnminütigen Version zu hören, bevor Madonna mit ihren Tänzern langsam unter der Bühne verschwindet und uns mit der Frage zurücklässt: "Have you confessed?".


Das Konzert, die Show ist zweifellos das Beste dieser Art, was ich je gesehen habe. Man mag zwar kritisieren können, dass MADONNA sich nicht oft sehr persönlich gegeben hat - sie war sichtbar bemüht, eine perfekt choreographierte und durchgeplante Show zum Besten zu geben und das Publikum mal in Staunen zu versetzen, mal zum Nachdenken anzuregen - aber vor allem die ganze LTU Arena in eine einzige Disco zu verwandeln. Das hat sie fraglos geschafft, ihre Stimme klang toll und sie sah dabei auch noch fantastisch aus!

11.9.06 13:23


Videos vom Hockenheim-Konzert

Hier hab ich noch ein paar Videos aus Hockenheim gefunden. Hier ist der Beginn mit Radio und Angels. Es gibt noch viel mehr Videos aus den Konzerten auf www.youtube.com!

14.8.06 21:00


The Ego Has Landed - Robbie Williams am Hockenheimring

Um ziemlich genau 21.00 Uhr betrat er die Bühne - und wie! Es gab ein Feuerwerk, die Musik schwoll an und plötzlich kam er mitten aus Rauchschwaden aus dem Rondell am Ende des Laufstegs herausgeschossen. So muss der Auftritt des selbsternannten King of Pop ja auch schließlich aussehen!
Wie die Süddeutsche Zeitung vor einiger Zeit bemerkte, hatte Robbie dieses Mal bei seinen Konzerten gewissermaßen eine Bringschuld. Nach einem Album, das bestimmt nicht zu seinen besten gehört, muss er schließlich beweisen, dass er dem Hype, der um seiner Person gemacht wird, gerecht werden kann. Und eben dies hat er am Samstag Abend auf dem Hockenheimring eindrucksvoll bewiesen.
Los ging die wirklich fantastische Show mit Radio gefolgt von Rock DJ. Robbie stolzierte über die Bühne, machte Posen auf dem Boden und hatte diesen Gesichtsausdruck, den seine Fans so lieben. Wenn er mit dem Publikum sprach, hatte er stets den richtigen Riecher dafür, was die Zuschauer hören wollen: "You're even fucking better than Knebworth!" rief er einmal. Und mehrmals meinte er "I didn't know that there were going to be SO MANY PEOPLE here!", ein Ausruf, der wohl bei keinem anderen so funktioniert hätte - auch wenn man es ihm natürlich nicht abnimmt. Auch ein bisschen deutsch hat er gelernt: "Alles fit im Schritt?" fragt er mehrmals und auch "scheiße" kann er sagen - was er auch ausgiebig tut, wenn er grad auf "fucking" keine Lust mehr hat. Er wird auch nicht müde, seinen eigenen Schritt zu untersuchen und dem Publikum seinen Bauch entgegen zu strecken.
Er beglückwünscht Deutschland zur WM 2006 und meint, wenn England schon nicht gewinnt, dann habe er gehofft, dass Deutschland gewinnen würde. Er ließ die Fans dann auch prompt "54, 74, 90, 2010" singen.
Auch die Bühne war wirklich absolut gigantisch - in jedem nur erdenklichen Sinn. Und auch die Bilder, die es über die riesigen Videowände zu sehen gab, haben immer perfekt gepasst und waren gestochen scharf.
Nach Tripping und einigen weiteren Hits holte er dann seinen Kumpel Johnny auf die Bühne, mit dem er Me and my shadow zum Besten gab und danach mit zwei Fußbällen, die er vorher mit seinem Autogramm versehen hatte, einen Weit-Schieß-Wettbewerb ins Publikum hinein veranstaltete.
Back for good, einen Hit aus der Zeit mit Take That ("This is a song from my old days because I am an old man" ), sang er ebenfalls.
Ein paar Dinge hatte er aus der letzten Tour beibehalten - entweder weil es das letzte Mal so schön war, oder weil ihm nichts Neues eingefallen war. So forderte er die Fans wieder auf, ihn alle auf einmal zu fotografieren, was ein wirklich beeindruckendes Blitzgewitter zur Folge hatte. Außerdem wollte er wieder einmal einen Karaoke-Weltrekord aufstellen und hat uns zum eingeblendeten Text Strong mitsingen lassen. Allerdings hat hier die Technik bzw. wohl eher die Techniker versagt und der Text kam immer verzögert auf die Leinwände. Auch nach vier Anläufen gelang es ihnen nicht ganz, den aktuellen Text auf die Videowände zu holen.
Zwischen zwei Liedern zündete sich Robbie auch mal eine Zigarette an, was suchtpräventiv gesehen mit Hinblick auf seine Idol-Stellung nicht wirklich in Ordnung ist, aber so einem "King of Pop" muss man wohl seine Diva-Launen lassen.
Er bedankte sich oft bei den Zuschauern - "I think Germany might like me a little" meinte er einmal. Etwas ironisch war, wenn man vor dem Konzert einen Blick ins Internet-Auktionshaus eBay geworfen hat, dass er die Zuschauer aufforderte, all die Menschen zu bemitleiden, die keine Karten für das Konzert bekommen hätten. Es ist fraglich, ob es überhaupt jemanden gab, auf den dies zutrifft, denn kurz vor dem Konzert hatten die Karten für das Konzert bei eBay für ein Drittel des ursprünglichen Preises den Besitzer gewechselt. Aber daran dachte an diesem Abend wirklich niemand. Robbie weiß einfach, wie man die Leute bei Laune hält. Er mag zwar nicht unbedingt ein fantastischer Sänger sein, aber er ist wirklich ein begnadeter Entertainer!
Nach seinem Hit Feel verschwand Robbie nach nur knapp anderthalb Stunden genauso schnell, wie er gekommen war - und zwar auf demselben Weg: Nach einer kurz gerufenen Verabschiedung verschwand er wieder unter der Bühne.
Kurz darauf kam er wieder für die Zugabe zurück - auch dieses Mal sehr spektakulär: Es gab viele Feuereffekte und Robbie erschien oben auf der Spitze der Bühnenkonstruktion, 30 Meter über dem Boden. Die erste Zugabe war der Song, mit dem er in der Vergangenheit so oft seine Konzerte eröffnet hatte: Let me entertain you. Während dessen ließ er sich dann mit einer Gondel auf die Bühne abseilen. Für die Zugabe trug er eine weiße Adidas-Trainings-Jacke und auch die Sängerinnen waren alle in Adidas-Kleidung. Sein brand neues Lied, Rudebox, gab es dann als nächstes. Hierbei wurden dann stellenweise auf allen Videowänden Adidas-Symbole eingeblendet. Dies ist vielleicht auch ein Kritikpunkt des Konzerts: Viel kommerzieller geht es nun wirklich nicht mehr. Vor der Show wird man zig Male aufgefordert, eine SMS an eine Nummer zu schicken um für 6€ eine Aufnahme von Angels aus dem Konzert zu erhalten. Oder man soll eine Frage per kostenpflichtiger SMS beantworten um ein Treffen mit Robbie in Australien zu gewinnen. All dies für sich gesehen ist nicht so schlimm, aber dass mitten in der Show auf diese aufdringliche Weise die Adidas-Symbole gezeigt wurden, geht dann doch ein bisschen zu weit. Das neue Lied ist vom Stil her sehr anders als das, was Robbie bisher so gemacht hat. Er singt eigentlich nicht, sondern spricht nur den Rap-Teil, während seine Sängerinnen den Refrain singen.
Danach kam dann der große Robbie-Klassiker Angels, der wie immer wunderbar funktioniert hat. Anschließend haben sich die Musiker und er verbeugt, als er plötzlich meinte: "Come on, we'll do another one - I'll be Robbie Williams, and you'll be Kylie Minogue!". Nach einem sehr emotionalen Dankeschön - an alle, die er nicht mehr sehen wird - und Kids ging der Superstar dann nach knapp zwei Stunden Show endgültig von der Bühne.
An dem Konzert mag man vielleicht aus vielen Gründen Dinge kritisieren können. Aber Robbie hat ein Konzert, eine Show, ein Erlebnis der absoluten Superlative geboten und 90 000 Menschen auf seine einzigartige Weise aufs Beste unterhalten und somit die unglaublich hohen Erwartungen, die an ihn gestellt worden waren, mehr als nur erfüllt. Ein wirklich toller Abend!
Thank you, Robbie!

14.8.06 20:19


In Hockenheim bei Robbie

Am vergangenen Samstag, 12. August, war Robbie Williams mit seiner Close Encounters 2006 Tournee am Hockenheimring zu Gast. Das Konzert war ausverkauft und es wurden rund 90 000 Zuschauer erwartet. Der Einlass sollte um 15.00 Uhr sein, Konzertbeginn um 18.00 Uhr. Zwei Vorgruppen waren angekündigt, Robbie Williams selbst sollte laut seiner Website um 21.00 Uhr die Bühne betreten.
Dementsprechend früh sind wir zum Hockenheimring aufgebrochen. Unterwegs hat es wie aus Kübeln geschüttet, aber als wir dann kurz vor 10 Uhr am Hockenheimring ankamen, war es trocken. Wir haben das Auto auf einem der Parkplätze abgestellt und sind Richtung Eingang gelaufen. Doch da musste schon die erste Entscheidung fallen: Wo sollte man sich am geschicktesten anstellen: Am SÜD-Eingang oder am NORD-Eingang? Der SÜD-Eingang war zwar viel näher an der Bühne, jedoch wurde uns von Security-Mitarbeitern gesagt, dass dort viel mehr Leute warten würden und der NORD-Eingang früher geöffnet würde. Daher haben wir uns für den NORD-Eingang entschieden. Dort warteten auch schon einige Fans - teilweise seit den frühen Morgenstunden, teilweise hatten sie sogar auf dem Campingplatz übernachtet. Zunächst war die Lage recht entspannt, viele hatten es sich auf Campingstühlen oder Decken bequem gemacht. Als jedoch immer mehr Leute kamen, die durch die Sitzenden hindurch liefen und sich vor sie stellten, begann alle sich dichter zu stellen. Als vorne wohl ein Security-Mitarbeiter vorbei lief und einige deswegen aufstanden um zu sehen, was passiert war, kam es zu einer Kettenreaktion und ab da standen alle im engen Gedränge vor dem Eingangstor.
An dieser Stelle sollte ich mal die Sache mit den Bändchen erklären. Der Innenraum mit den Stehplätzen vor der Bühne war in mehrere Zonen aufgeteilt: direkt vor der Bühne war die erste "Welle", wie es offiziell hieß, dahinter kam eine Absperrung und eine Gasse für die Security. Hieran schloss sich die zweite Welle an, dahinter wieder eine Absperrung und dahinter schließlich der restliche Innenraum. Der Zweck dieser Vorrichtung ist wohl mit Sicherheitserwägungen zu erklären: So ist die Security auch in den Zuschauermengen präsent und die Zuschauer in den ersten Reihen werden nicht von den hinteren Zuschauern eingequetscht, wenn das Konzert beginnt und alles nach vorne drückt. Gewöhnlich wird beim Einlass darauf geachtet, wie viele Leute in die erste Welle kommen, wenn eine bestimmte Anzahl erreicht ist, wird der Zugang zur ersten Welle versperrt. Die Organisatoren der Robbie Williams Tournee wollten wohl vermeiden, dass im Zuschauerraum hinter der Einlasskontrolle ein Gerenne und ein Kampf darum entfacht, wer in die erste Welle kommt. Daher wurden vor dem Einlass von der Security Bändchen an die Wartenden verteilt, die zum Zutritt zur ersten Welle berechtigen.
Das Problem an dieser Regelung war jedoch, dass die Security Mitarbeiter die Bändchen nicht schon ab 8 Uhr morgens an die ersten Fans verteilten, sodass diejenigen, die am längsten gewartet hatten auch die besten Plätze bekommen würden. Der zuständige Security Mitarbeiter kam erst so gegen Mittag, als schon sehr viele Leute vor dem Tor warteten. Das Tor war ungefähr zehn Meter breit und ebenso breit war die Menschenschlange davor. Der Mitarbeiter kam an der linken Seite des Tores heraus und lief an der Schlange entlang um die Bändchen zu verteilen. Auf diese Weise bekamen jedoch nur diejenigen eines, die zufällig an der linken Seite der Schlange standen. Ein zweiter Mitarbeiter kam hinzu, der allerdings rund 20 Meter weiter hinten in der Schlange Bändchen verteilte, also an Zuschauer, die eben erst angekommen waren. Als die Bändchen verteilt waren, kam der erste Security Mitarbeiter noch einmal und gab noch einige Bändchen durch das Tor durch, an die Fans, die direkt dort warteten. Dann erklärte er, die restlichen Bändchen seien geklaut worden und es gebe nun keine mehr.
Von da an war die Stimmung in der Schlange sehr schlecht. Viele Fans, die seit den frühen Morgenstunden gewartet hatten, waren einfach nur noch frustriert. Nicht nur, weil sie jetzt nicht in die Nähe der Bühne durften, sondern vor allem weil Zuschauer, die viel später gekommen waren, die begehrten Bändchen erhalten hatten. Die Art und Weise, wie die Bändchen verteilt worden war, war einfach schlecht durchdacht und sehr, sehr unfair. Die Stimmung wurde immer angespannter und viele Grüppchen fingen an, sich gegenseitig anzuzicken. Etwa waren viel der Zuschauer ohne Bändchen der Ansicht, die Bändchenbesitzer sollten die Schlange verlassen, damit sie nicht im Weg sind, falls doch noch Bändchen verteilt werden würden. Die Bändchenbesitzer wiederum wollten die Schlange nicht verlassen, da sie nicht nur in der ersten Welle sein wollten, sondern dort auch noch ganz vorne. Die Sonne war inzwischen herausgekommen, was die Gemüter auch nicht gerade abkühlte.
Gegen halb zwei wurde dann das erste Tor aufgemacht und alles rannte trotz Anweisung der Security Mitarbeiter nicht zu rennen, hinein auf die Rennstrecke des Hockenheimrings. Wenige Meter dahinter war eine weitere Absperrung aufgebaut worden, wo uns Security Mitarbeiter energisch aufforderten uns hinzusetzen, was wirklich eine gute Idee war: So hatte jeder etwas mehr Platz als im Gedränge vor dem ersten Tor und ein wenig Sitzen konnte nicht schaden, da es ja noch lange dauern würde, bis das Konzert begann. Etwa nach einer halben Stunde wurden dann an dieser Absperrung die Eintrittskarten kontrolliert und alles stürmte weiter. Jacken, Decken, Schirme gingen bei dem Sprint zur nächsten Absperrung verloren, doch niemand hielt an um sie aufzuheben, alle kämpften darum bei der letzten Absperrung, dem eigentlichen Eingang NORD, auf das Festivalgelände, ganz vorne zu stehen. Hier mussten wir noch eine knappe Stunde warten. Pünktlich um 15.00 Uhr wurden wir dann auf das Festivalgelände gelassen. An dieser Einlassstelle wurden die Rucksäcke äußerst gründlich durchsucht, sodass die Leute nur nach und nach ins Festivalgelände kamen. Hinter der Einlassstelle bis zum Innenraum standen auch viele Security Mitarbeiter, die alle anbrüllten, die rannten, sie sollten langsam gehen. Das hat auch einigermaßen funktioniert: Nirgends ging es ruhiger und gemächlicher zu, als hier. Was wiederum beweist, dass die Idee mit den Bändchen ganz und gar unangebracht und ineffektiv war. Das Gedränge vor dem Einlass wurde nicht vermieden und ein Gedränge im Zuschauerraum war gar nicht vorhanden. So wäre es einfach fairer gewesen, allen Zuschauern, die durch den Einlass kommen, zunächst zu erlauben sich in die erste Welle zu stellen und dann, wenn dieser Bereich voll ist, den Zugang zur ersten Welle zu sperren. Aber soweit scheinen die Organisatoren nicht gedacht zu haben.
Glücklicherweise war es in Hockenheim nur für die erste Welle nötig, ein Bändchen zu besitzen. Wie diversen Internetforen zu entnehmen war, waren in anderen Städten bei den Robbie Williams Konzerten auch für die zweite Welle Bändchen verteilt worden. Und da wir ja sehr früh dran gewesen waren, konnten wir ganz vorne in der zweiten Welle stehen und hatten eine wirklich gute Sicht auf die Bühne.
Enttäuschend war jedoch dann wiederum, dass die erste Welle zunächst gar nicht voll wurde. Daraufhin haben die Security Mitarbeiter weitere Bändchen für die erste Welle an Zuschauer in anderen Bereichen des Innenraums verteilt. Allerdings erfolgte die Vergabe dieser zusätzlichen Bändchen eher nach dem Zufallsprinzip, oder, um der Wahrheit die Ehre zu geben, wohl eher nach dem Brustumfang der weiblichen Besucher.
Im Zuschauerbereich gab es viele Stände mit Essen und sie hatten vorausschauend ungefähr 100 Dixi-Klos aufgestellt. Es kamen auch immer wieder Leute, die Eis und Bier verkauft haben.
Ab rund zwei Stunden vor Beginn lief auf den Bildschirmen auf der Bühne Werbung und Musikvideos.


Die Bühne war einfach nur gigantisch! Vor allem dann in Aktion, später, beim eigentlichen Konzert. Links und rechts waren zwei riesige Videowände und in der Mitte war Platz für die Band. Es gab einen Laufsteg von der Mitte in das Publikum hinein, an dessen Ende eine drehbare Platte war. Die Bühne war nicht überdacht. Die hinteren "Wände" der Bühne bestanden aus vielen rund 30 Meter in die Höhe ragende Türme mit vielen Lichtern, die im Halbkreis angeordnet waren. Hinter der Band war zusätzlich eine dritte Videowand.
Kurz nach 18 Uhr trat als erste Vorgruppe die Band Orson auf, die Rockmusik machte. Sie spielten eine gute halbe Stunde. Anschließend traten die Basement Jaxxs auf, eine etwas bekanntere Band. Sie haben eine tolle Show gemacht und die Stimmung so richtig aufgeheizt.
Wie's mit Robbie selbst war, schreibe ich noch in einem anderen Beitrag. Nur so viel: Es war wirklich genial!
Nach dem Konzert, einer Stärkung und einem kurzen Besuch beim Merchandise-Stand (T-Shirts ab 45€!) gings dann zurück zum Parkplatz, was alleine schon eine ganze Stunde dauerte. Weitere anderthalb Stunden mussten wir im Auto, teils auf dem Parkplatz, teils im Stau, warten, bis wir das Gelände um den Hockenheimring so gegen 2 Uhr verlassen hatten.

14.8.06 18:04


110 000 Besucher bei der 'Arena of Pop'

Am Samstag fand in Mannheim die erste "Arena of Pop" statt und lockte 100 000 Besucher an. Auf der Hauptbühne vor dem Mannheimer Schloss traten u.a. Tokio Hotel, Melanie C und Juanes - letzterer mit neuer Frisur! - auf.
Hier sind ein paar Pics von Samstag - mehr gibt's auf regenbogenweb.de

19.7.06 20:29


Rosenstolz - Live in Stuttgart

Rosenstolz live auf der Bühne

Am 20. Mai traten Rosenstolz im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee in der Stuttgarter Schleyerhalle auf. Zunächst einmal ist beachtlich, dass die Schleyerhalle ausverkauft war, denn diese hat eine Kapazität von weit über 10.000 Besuchern und Rosenstolz machten mit ihrer Tournee schon in Ulm, Mannheim und Freiburg halt, sodass das "Einzugsgebiet" für das Stuttgarter Konzert verhältnismäßig klein war. Rosenstolz scheint beliebt wie nie zu sein! Das Konzert war durchweg absolut klasse! Peter und AnNa haben ihre alten Hits mit den neuen vom aktuellen Album "Das grosse Leben" gemischt und standen 2,5h (!) auf der Bühne! Zwischen den Stücken gab es eigentlich immer kleine Anekdoten o.ä., was zwar wirklich nett war, aber für meinen Geschmack etwas zu oft kam. Die Flüssigkeit des Gesamtprogramms und die Stimmung haben ein wenig darunter gelitten. Oft - vor allem in langsamen Liedern - haben die zwei das Lied bei einem Applaus oder Zwischenrufen unterbrochen, sich erst mal kräftig beklatschen lassen und dann erst ging's weiter. Das war einmal zwar auch lustig, aber es hat der Stimmung des Lieds geschadet - man wurde irgendwie aus der Welt des Lieds zurück in die Konzerthalle gerissen. Andererseits gab das dem Abend auch seine Einzigartigkeit -dass AnNa und Peter so auf die Fans eingegangen sind: Sie nahmen ein Transparent, das Fans hochgehalten hatten ("Ihr habt uns gefehlt" - bezogen auf die einjährige Auszeit, die sich die beiden genommen hatten) und zeigten es dem Publikum auf der Bühne; AnNa nahm eine "Federboa" der Fans und legte sie sich beim Hit "Schlampenfieber" (übrigens in der Lieblingsversion der beiden gespielt) um den Hals oder eben wenn bei Liedern auf Zwischenrufe der Fans eingegangen wurde. So hatte man (fast) nie den Eindruck, hier werde nur eine Show abgespult, wie schon viele Male zuvor und auch noch einige Male in der Zukunft - nein, das war eine Show, die es nur einmal so gegeben hat und geben wird - an diesem Abend in Stuttgart. Unvergleichlich auch der Moment, als das Publikum nach "Lachen" - gerade als Peter zu einer Anekdote ansetzte - einfach den Refrain noch einmal aufgriff und die beiden dann wieder miteinstimmten (wobei das wiederum anscheinend nicht nur in Stuttgart so war)! Pünktlich um 20 Uhr wurde das Konzert mit dem Videoclip zur aktuellen Single "Nichts von alledem (tut mir leid)" (VÖ: 26.5. - gibt's auch als Live-Single mit den Hits von der Tournee) eröffnet. Dann ging's los mit "Willkommen", einem Song aus dem letzten Album "Herz". Nach einer fantastischen Reise zu vielen, vielen Rosenstolz-Hits kamen sie nach gut 2h bei ihrer Erfolgssingle "Ich bin ich (wir sind wir)" an. Anschließend gab's noch fünf Zugaben - darunter zwei ihrer größten Hits überhaupt, "Die Schlampen sind müde" und "Der Moment". Bis sie uns dann nach dem melancholischen, wunderschönen "Etwas zerstört" mit den Worten "Kommt gut nach Hause!" wieder in die Wirklichkeit entlassen haben.

17.6.06 21:22





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