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Reise

England Urlaub IV - London

Hier kommt mit einiger Verzögerung der letzte Teil des Reiseberichts meines England-Urlaubs.

Ankunft in London, Oxford Street, Soho (01.09.)
Am Freitag Morgen sind wir pünktlich von Southport aufgebrochen. Zuerst haben wir ein wenig Panik bekommen, weil das Auto nicht so recht anspringen wollte. Aber nach einigem Probieren hat es dann doch geklappt. Zuerst sind wir dann in einen großen Supermarkt gefahren, wo wir ein paar typisch englische Sachen eingekauft haben, die wir mit nach Hause nehmen wollten.
Dann ging's weiter nach London - dieses Mal über die neue Gebührenpflichtige M6 (Toll), die um Birmingham herumführt. Das hat dann auch alles problemlos geklappt und wir waren pünktlich gegen 14 Uhr auf dem Parkplatz des Flughafens London Heathrow, wo wir aus Liverpool einen Stellplatz gebucht hatten. Hier wollten wir das Auto dann während unseres London-Aufenthalts stehen lassen.
Vom Parkplatz brachte uns ein Shuttle-Bus zum Terminal. Dort wollten wir eigentlich mit einem NationalExpress Bus nach London fahren und dann mit einem Taxi vollends zum Hotel, da wir die Londoner Untergrundbahn vermeiden wollen. Zu der Zeit war in England nach den vereitelten Terroranschlägen auf Transatlantikflüge noch akuter Terroralarm verhängt und mit Hinblick auf die Anschläge in London 2005 war uns nicht ganz wohl dabei, die Untergrundbahn zu benutzen. Jedenfalls stellte sich heraus, dass wir über eine Stunde auf den nächsten Fernreisebus hätten warten müssen und es auch sehr teuer gewesen wäre. Also haben wir uns doch für die U-Bahn entschieden. Trotzdem hatte ich die ganze Fahrt über ein mulmiges Gefühl und war froh, als ich in Bayswater wieder auf dem Gehsteig stand. Von der U-Bahn Haltestelle hatten wir es nur wenige hundert Meter ins Hotel.
Nachdem wir in unserem winzigen Zimmer ausgepackt hatten, haben wir uns in Richtung Oxford Street aufgemacht. Allerdings wollten wir wiederum nicht die U-Bahn benutzen, also sind wir zu Fuß aufgebrochen. Wir haben allerdings die Entfernungen um einiges unterschätzt, außerdem hatte ich neue Schuhe an, die mir dann gleich ein paar Blasen an den Füßen bescher haben. Nachdem wir ein wenig in Oxford Street gebummelt haben, sind wir durch Soho spaziert, wo wir dann auch was zu Essen gekauft haben (nachdem wir ungefähr eine halbe Stunde lang Preise verglichen hatten). Anschließend wollten wir mit dem Bus zurück ins Hotel, aber da die Fahrkartenautomaten nur Münzen akzeptiert haben und wir nicht genügend Kleingeld dabei hatten, mussten wir wohl oder übel zu Fuß gehen.

Tower of London, Picadilly Circus, Leicester Square, Covent Garden (02.09.)
Am nächsten Morgen sind wir nach unserem Continental Breakfast aufgebrochen. Wir wollten immer noch nicht die U-Bahn nehmen und haben uns daher für den Bus entschieden. Mit diesem haben wir aber über eine Stunde gebraucht um unser Ziel, den Tower of London zu erreichen.
Im Tower war es aber echt toll, wir waren zunächst im White Tower, wo es die Waffensammlungen zu sehen gab, anschließend haben wir uns die Kronjuwelen angeschaut. Es gab außerdem noch viele andere Gebäude, in denen Ausstellungen angeboten wurden. Wir haben dann auch einen geführten Rundgang mit einem der Beefeaters angefangen.
Vom Tower aus hatte man auch eine schöne Aussicht auf Tower Bridge und HMS Belfast, das schwimmende Kriegsschiff-Museum.

Nach unserem Besuch beim Tower und einem Mittagessen bei KFC ging's mit dem Bus wieder in die Innenstadt zurück. Dort waren wir zunächst am Picadilly Circus, wo wir einen ganz alten roten Doppeldecker Bus gesehen haben. Von dort aus ging's zum Leicester Square, wo wir uns überlegt haben, am Half-Price Ticket Booth verbilligte Theatertickets zu besorgen - allerdings waren die immer noch recht teuer, weshalb wir es gelassen haben. Anschließend sind wir zum Covent Garden spaziert und haben unterwegs in einige Läden hineingeschaut.
Abends wollten wir dann am Leicester Square ins Kino, als wir dann jedoch ein kleines Theater entdeckt haben, in dem "Beautiful Thing" von Jonathan Harvey, dessen Verfilmung wir kannten, an diesem Abend lief. Wir haben uns spontan noch Karten besorgt, was sich wirklich gelohnt hat. Es war ein sehr kleines Theater, wo man noch richtig nah an den Schauspielern dran war. Die Aufführung war wirklich toll! Anschließend ging's dann - mit der U-Bahn! - zurück ins Hotel.

Madame Tussaud's, Big Ben, Houses of Parliament, Downing Street, Westminster Abbey, London Eye, Trafalgar Square, St. Paul's Cathedral, Millennium Bridge, Soho (03.09.)
Am Sonntag Vormittag haben wir uns zunächst Fast-Entry Eintrittskarten für Madame Tussaud's, das Wachsfigurenkabinett, besorgt. Das hat auch gut geklappt und wir konnten dann, nachdem wir angekommen waren, ohne Anstehen gleich in die Ausstellung gehen. Die Ausstellung wurde seit meinem letzten Besuch vor ein paar Jahren neu organisiert. Inzwischen darf man sämtliche Figuren anfassen und sich mit ihnen Arm in Arm fotografieren lassen. Es hat auch mehr aktuelle internationale Stars, als früher. Dafür wurde der Teil mit den Staatsmännern und historischen Figuren drastisch gekürzt - nicht zu letzt um Platz für ein Café zu machen. Im Chamber of Horrors gibt's jetzt eine neue Attraktion - der so genannte Live Chamber (was allerdings einen Aufpreis kostet). Es ist eine Art Labyrinth, in dem man von Schauspielern erschreckt wird, was allerdings harmloser war, als es sich vielleicht anhört. Zum Schluss gab es nun auch eine recht lustige 360°-Filmvorführung.


Nach unserem Besuch bei Madame Tussaud's haben wir uns wieder mit der U-Bahn (um die Underground kommt man halt doch nicht herum) nach Westminster aufgemacht. Dort haben wir zuächst Big Ben bewundert, bevor wir Downing Street 10 einen Besuch abgestattet haben. Anschließend ging es zu Westminster Abbey, wo wir allerdings nicht hinein durften, da die Kathedrale sonntags für Touristen geschlossen hatte.
Wir sind dann zu einem Tesco Supermarkt gelaufen und haben uns Sandwiches geholt, die wir dann auf Parliament Square gegessen haben. Anschließend ging es über die Themse, von wo aus man eine tolle Aussicht auf den London Eye, das große Riesenrad hatte. Auf der anderen Seite sind wir an der Promenade der Themse entlangspaziert, von wo aus man einen schönen Blick auf die Houses of Parliament hatte.

Von hier aus ging's zum Trafalgar Square, wo wir uns etwas ausgeruht haben und vor allem das wirklich fantastische Wetter genossen haben.
Die nächste Station war St. Paul's Cathedral, die wir aber auch nur von außen bewundern konnten. Von hier sind wir wieder zur Themse gelaufen und sind über die Millennium Bridge zum gegenüberliegenden Ufer gelangt. Von der Brücke aus hatten wir wieder einen schönen Blick auf Tower Bridge. Am anderen Ende der Millennium Bridge liegt Shakespeare's Globe Theatre.
Inzwischen war es schon Abend geworden und daher sind wir zurück zur Oxford Street und Soho gefahren, wo wir uns wieder etwas zu essen geholt haben.
Anschließend ging's dann auch schon wieder zurück ins Hotel.

Oxford Street, Harrod's, Green Park, Buckingham Palace, St. Jame's Park, New Scotland Yard, Victoria Palace Theatre (04.09.)
Am letzten Tag unseres London-Aufenthalts sind wir gleich los zum Bummeln in die Oxford Street, wo wir uns die langersehnte Single der Scissor Sisters, I don't feel like dancin', gekauft haben - und außerdem den Soundtrack des Musicals Billy Elliot, das wir abends besuchen würden.
Dann ging's weiter zu Harrod's, wo wir viel gebummelt und gestaunt haben, gekauft aber nichts... dann haben wir erst mal wieder einen KFC gesucht um etwas zu essen. Anschließend sind wir durch Green Park zu Buckingham Palace spaziert. Die Flagge wehte oben, sodass wir annahmen, dass Queen Elizabeth II wohl zu Hause war. Weiter ging's duch St. Jame's Park, wo wir viele Eichhörnchen gesehen haben. Von hier aus sind wir zum schwer bewachten New Scotland Yard Gebäude spaziert, von wo aus wir dann auch die Underground zurück zum Hotel genommen haben. Hier haben wir uns umgezogen und sind dann los zum Victoria Palace Theater, wo das Musical Billy Elliot lief. Das Musical war absolute spitze. Die Musik von Elton John war klasse und die (Tanz-)Leistungen der vielen jungen Schauspieler war sehr beeindruckend. Die Darstellung der Mrs. Wilkinson, Billy's Tanzlehrerin, war auch sehr lustig.
Nach diesem schönen Abend sind wir noch in der Nähe unseres Hotels Sandwiches kaufen gegangen, bevor wir ins Hotel zurückgekehrt sind und gepackt haben.


Rückreise (05.09.)
Am nächsten Morgen haben wir uns mit dem Taxi zu unserem Auto bringen lassen, da wir frühzeitig weg wollten - wir hatten schließlich einen recht weiten Weg vor uns. Zunächst sind wir bis Dover gefahren, wo wir noch einmal ein paar Sachen eingekauft haben. Dann sind wir mit der Seafrance Fähre um 13.45 Uhr nach Calais übergesetzt. An Bord haben wir uns wieder Fish 'n' Chips gegönnt. Allerdings durfte man so viele Beilagen aufladen, wie man wollte und da haben wir es wohl etwas übetrieben. Der Kassierer hat etwas missbilligend geschaut, als er unter den vielen Kartoffeln die Fish 'n' Chips suchen musste. Wir haben die Teller aber dann auch nicht ganz leer bekommen - da waren die Augen wohl mal wieder größer, als der Magen ;-).
Auf dem Schiff haben wir unsere letzten Pfund für Shortbread Biscuits ausgegeben.
Von Calais aus ging die Reise dann weiter nach Hause...

22.10.06 13:36


England Urlaub III - Liverpool

Am Montag Nachmittag waren wir ja von Manchester aus nach Liverpool aufgebrochen. Wir hatten uns bei Formby einen Campingplatz ausgesucht, wo wir eigentlich übernachten wollten. Vom tollen Hotel in Manchester verwöhnt haben wir aber auch schon mal nach Bed & Breakfast Möglichkeiten Ausschau gehalten. Wir sind nach Liverpool hineingefahren und von dort aus dann durch Bootle nach Waterloo. Dort sind wir durch die Straße gefahren, in der meine Großeltern gewohnt haben. Es ist wirklich seltsam, wie viel sich geändert hat!
Weiter ging es dann in Richtung Formby. Lustig war auch noch, als ich im "Hightown Hotel" nach Zimmerpreisen gefragt habe und die Antwort bekommen habe, sie vermieteten gar keine Zimmer - das "Hightown Hotel" war gar kein Hotel, wie wir dann auch gemerkt haben, sondern nur ein Pub, das diesen Namen trug!
In Formby mussten wir dann jedoch feststellen, dass unser Campingplatz inzwischen in einen reinen Caravanpark umgewandelt geworden war. Die Leute dort konnten mir jedoch auch nicht sagen, wo es einen Campingplatz gebe, dort in der Gegend gebe es nur Caravanparks, meinten sie.
Also haben wir uns weiter in die Richtung von Southport aufgemacht, einer eher touristischeren Stadt am Meer, von wo aus es eine sehr gute Zugverbindung nach Liverpool gibt, da wir dort größere Chancen sahen, einen B&B zu finden.
Dort angekommen war es inzwischen schon recht dunkel geworden und kurz darauf fing es dann auch schon an zu regnen. Nachdem wir zuerste einmal eine öffentliche Toilette gesucht und gefunden hatten, haben wir verschiedene B&B's abgeklappert, bis wir dann, eine ganze Weile später, ein preiswertes B&B gefunden haben, das von einem sehr netten Ehepaar betrieben wurde. Dort haben wir uns dann einquartiert.

Albert Dock, Maritime Museum, City Centre, St. George's Hall (29.08.)
Am nächsten Vormittag haben wir uns dann mit der Merseyrail auf nach Liverpool gemacht. Dieser Nahverkehrszug, den ich von früher sehr gut kannte, hatte sich inzwischen auch etwas verändert. Erstaunlich waren die Evakuierungspläne, die in jedem Wagon hingen. Die Tagestickets fand vor allem mein Freund lustig: Man bekam eine Art Kalender, an dem man dann mit einer Münze an der Stelle des aktuellen Tags, Monats und Jahrs rubbeln musste, sodass darunter des Datum farbig hinterlegt zum Vorschein kam. Anschließend klebte man die angeheftete Folie darüber, damit die Fahrkarte nicht mehr verfälscht werden konnte.
In Liverpool liefen wir zunächst kurz durch die Innenstadt und dem Einkaufszentrum Clayton Square, machten uns aber schon recht bald zum Albert Dock auf. Der Albert Dock ist ein Teil des ehemaligen Hafens von Liverpool, dessen inzwischen renovierte Lagerhallen nun Appartments, Hotels, Museen, Cafés, Geschäfte und die Liverpool Tate Galerie beherbergen. Nach einem Spaziergang an der Mersey haben wir uns zunächst ein Haus besichtigt, das wie zur Zeit des zweiten Weltkriegs eingerichtet war.
Anschließend waren wir im Maritime Museeum, das Schiffahrtsmuseum von Liverpool. Dort gab es aktuell die Austellung "Hello Saylor!", die sich mit dem schwulen Leben auf der See beschäftigt. Außerdem haben wir uns Ausstellungen zum 2. Weltkrieg und Liverpools Rolle darin angeschaut, sowie über in Liverpool hergestellte Schiffe.
Nach dem Besuch des Museum sind wir in die Innenstadt zurückgeschlendert, am Queen Victoria Memorial vorbei zu St. George's Hall. Unmittelbar dahinter erstreckt sich auch die Liverpooler Museumsmeile. Liverpool wird übrigens im Jahre 2008 europäische Kulturhauptstadt, wofür auch schon kräftig geworben wird.
Unser Abendessen haben wir uns dann mal wieder im Tesco besorgt. Auch in Liverpool war übrigens, wie in Manchester, eine große Bildschirmwand aufgestellt, auf der den ganzen Tag BBC News zu sehen ist.
Am Abend sind wir dann ins Kino gegangen und haben "Severance" gesehen - eine merkwürdige Mischung aus Horror à la "Hostel" und Komödie, die aber erstaunlich gut funktioniert hat!

Metropolitan Cathedral, Liverpool Cathedral, Ferry 'cross the Mersey, Beatles Story, Cavern, Liverpool Wall of Fame (30.08.)
Am Mittwoch haben wir uns in Liverpool dann gleich auf den Weg zur Metropolitan Cathedral, der katholischen Kathedrale von Liverpool gemacht. Diese ist ein sehr moderner, aber dennoch sehr schöner, Bau, auf einem Hügel, gegenüber der Liverpool Cathedral - der anglikanischen Kathedrale.
Das Wetter an diesem morgen war auch toll und die recht frisch renovierte Metropolitan Cathedral war sehr eindrucksvoll.
Nach dem Besuch in dieser Kathedrale sind wir gleich weiter zur Liverpool Cathedral, einer eher klassischen Kathedrale. Anschließend sind wir wieder in das Stadtzentrum gelaufen bzw. einen Teil auch mit dem Bus gefahren. Gleich neben der anglikanischen Kathedrale befand sich auch ein chinesischer Bogen - der Eingang zu China Town.
Vom Stadtzentrum aus haben wir uns wieder zur Mersey aufgemacht und dort zum Pier Head, von wo aus die Mersey Ferries, die wegen des Hits "Ferry 'cross the Mersey" von Gerry and the Pacemakers als die wohl berühmteste Fähren der Welt gelten. Mit eben dieser Ferry haben wir dann eine Cruise auf der Mersey machen, bei der man verschiedenes über die Stadt erfuhr - etwa über die Liver Birds, dem Wahrzeichen der Stadt, die (als Statuen) auf dem Liver Building am Mersey Ufer thronen. Falls diese Fantasiegeschöpfe einmal davon fliegen sollten, würde Liverpool der Untergang drohen. Natürlich gab es auf der Rundfahrt auch das Lied "Ferry 'cross the Mersey" zu hören.
Inzwischen war es etwas bewölkt und wir beschlossen in die "Beatles Story" zu gehen, ein preisgekröntes Museum über die wohl berühmtesten Liverpooler aller Zeiten: The Beatles. Das Museum war wirklich toll gemacht - mit einem Audioguide, das von John Lennons Schwester gesprochen wird und auf dem auch zahlreiche anderen Zeitgenossen der Beatles, wie auch die Fab Four selbst zu Wort kommen. Dank den Erzählungen von zahlreichen Fans, Videos und einer Kopie des Cavern Clubs, wo die Beatles berühmt wurden, konnte man wirklich einen Eindruck davon bekommen, wie es damals gewesen sein mag.
Anschließend liefen wir zur Mathew Street, wo der Cavern Club noch immer liegt. Davor ist nun eine Statue von John Lennon zu sehen und die Namen berühmter Künstler, wie Elton John, Oasis, Rod Stewart, Eric Clapton, u.v.a., die dort aufgetreten sind, in die Backsteine gemeiselt wurden.
Daneben gibt es noch die Wall of Fame, auf der alle Liverpooler Künstler verewigt werden, die in Großbritannien einen Nummer-Eins-Hit hatten.
Von der Mathew Street aus ging es zurück zum Central Station und dann nach Southport.

Southport, Formby, Liverpool (31.08.)
Den nächsten Tag verbrachten wir zunächst in Southport, wo wir den Pier hinausliefen und am Pleasure Land, einem Freizeitpark und der Southport Flower Show vorbeigekommen sind. Anschließend fuhren wir nach Formby, von wo aus wir durch ein Naturschutzgebiet zum Strand und dort durch die Dünen spaziet sind. Leider hatte es angefangen zu regnen und wir kamen dann völlig durchnässt wieder am Bahnhof an. Eigentlich hatten wir vorgehabt gleich nach Liverpool weiter zu fahren, aber wir mussten dann erstmal nach Southport zurück und uns umziehen.
In Liverpool liefen wir wieder zum Albert Dock, wo wir dann im Café der Liverpool Tate Gallery einen gemütlichen Cream Tea hatten. Anschließend spazierten wir noch durch die Stadt, waren im Clayton Square Shopping Centre im Internetcafé, wo wir auch unseren Parkplatz in Heathrow buchten. Danach ging es zurück nach Southport.

19.9.06 17:46


England Urlaub II - Manchester

Ankunft und Gay Village (25.08.)
Am Freitag Abend kamen wir dann in Manchester an und haben auch recht schnell und problemlos (wir mussten ja schließlich quer durch die Innenstadt fahren, in der fast jede zweite Straße eine Einbahnstraße war und hatten keine wirklich gute Karte) unser Hotel gefunden, das wirklich sehr, sehr schön war und direkt an der Haupteinkaufsstraße!
An diesem Wochenende fand der Manchester Pride 2006 statt - es war "Big Weekend", an dem die meisten Events waren. Am Freitag Abend sind wir dann erst mal zum Gay Village geschlendert, wo wir unsere Tickets gegen die "Wristbands", also die Armbänder ausgetauscht haben, die an diesem Wochenende den Eintritt zum Village ermöglicht haben. Das Gay Village, also das Schwulen- und Lesbenviertel von Manchester, war anlässlich des Pride von den Organisatoren abgeriegelt und man kam eben nur mit den Armbändern rein. Für das Geld gab es dann im Village zwei Showbühnen, auf denen das ganze Wochenende Programm geboten war, sowie viele, viele Sicherheitskräfte, die für einen Reibungslosen ablauf sorgten. Außerdem wird dadurch Geld für zahlreiche gemeinnützige Organisationen in und um Manchester gesammelt.
Am ersten Abend haben wir uns allerdings nur einen ersten Eindruck vom Village verschafft und haben auf der durch die britische Version von "Queer as Folk" weltberühmt gewordenen Canal Street einen "britischen" Döner probiert. Anschließend waren wir noch in zwei Bars in der Canal Street, bevor wir dann wieder ins Hotel sind.

Shoppen, Manchester Pride Parade, Gay Village (26.08.)
Nach einen leckeren und sehr umfangreichen Full English Breakfast in unserem Hotel haben wir uns aufgemacht, die Manchester Shopping-Meile auszukundschaften. Und wir sind fündig geworden ;-). Z.B. gibt's das Arndale Centre, ein riesiges Shopping-Centre, in der es die weltweit größte NEXT-Filiale gibt (eine sehr bekannte Kette in England, vergleichbar mit Zara, was es dort allerdings auch gibt). Das Tolle war auch, dass, obwohl in England fast alles teurer ist als in Deutschland, Kleidung und Schuhe ungefähr gleich teuer, wenn nicht z.T. sogar billiger waren als hier!
Kurz nach Mittag haben wir dann unsere Shopping Tour unterbrochen um zur Manchester Pride Parade zu gehen, die sich durch die ganze Innenstadt erstreckte. Im Prinzip ähnelte es deutschen CSD-Paraden. Was allerdings auffiel, war, dass viele nahmhafte Banken, Kaufhäuser, Versicherungen und viele verschiedene Behörden daran teilnahmen - wohingegen in Deutschland die Paraden meist "nur" aus diversen schwullesbischen Organisationen bestehen. Politische Parteien waren aber keine in der Parade. Der Manchester Pride hatte - im Gegensatz zu den deutschen CSDs - allerdings auch nicht den Anspruch, eine politische Veranstaltugn zu sein. Der Prde war vielmehr als großes, buntes Stadtfest konzipiert. Es schauten viele der Parade zu, aber die Menge schloss sich dann nicht am Ende der Parade an, als Demonstration, wie man das hier bei CSDs erleben kann.
Nach der Parade und ein wenig weiteres Shoppen waren wir dann wieder im Gay Village um Karten für die Uni-Challenge Party zu kaufen, die an dem Abend stattfand und wirklich toll war. Es gab rund sieben verschiedene Floors und die gesamte Party fand in verschiedenen Teilen der Uni statt!

Shoppen, Manchester City Centre, Gay Village (27.08.)
Am Sonntag Morgen haben wir eine Frau getroffen, die uns gleich auf MADONNA angesprochen hat, da ich das T-Shirt der aktuellen Tournee anhatte. Das war wirklich lustig - sie war in London bei einem Konzert der "Confessions Tour" gewesen und so konnten wir unsere Konzerterfahrungen austauschen.
Anschließend waren wir wieder in diversen Läden, waren auch in dem zweiten, kleineren Einkaufszentrum, "Triangle" und in den Kaufhaus "Selfridge's", wo man sich Designer-Artikel kaufen konnte. Überall konnte man Leute mit den Pride-Armbändern entdecken: vom Verkäufer bis zur Kellnerin beim Frühstück im Hotel! Und man wurde auch in Läden oft freundlich angesprochen "Are you having a good Pride?".
Abends waren wir dann auf der "Poptastic" Party, auf der Marc Almond, Soft-Cell-Sänger ("Tainted Love" ) aufgetreten ist.

City Centre, Rathaus, Gay Village (28.08.)
An unserem letzten Tag in Manchester sind wir wieder ein wenig durch die Innenstadt spaziert und waren am Rathaus, auf dem die Regenbogenfahne wehte. Anschließend waren wir im Gay Village bei der Showbühne, auf der unter anderem eine Cher-Imitatorin auftrat. Beeindruckend war, dass sie die ganze Zeit jemanden auf der Bühne stehen hatten, der/die alle Liedtexte, Anmoderationen etc. in Gebärdensprache übersetzte!
Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Liverpool gefahren...

15.9.06 15:51


England Urlaub I - Lake District

Lake Windermere, Coniston Water, Great Langdale (22./23.8.)
An dieser Stelle erzähle ich ein bisschen von meinem Sommerurlaub in England. Nach dem MADONNA-Konzert sind wir (mein Freund und ich) direkt weitergefahren zum Lake District, einem Nationalpark im Nordwesten Englands. Nach fast anderthalb Tagen Fahrt kamen wir am 22. August an unserem Campingplatz in Great Langdale an. Außer einem kurzen Ausflug nach Windermere, wo wir uns etwas zum Abendessen geholt haben, haben wir an diesem Tag nicht mehr gemacht.
Am nächsten Tag machten wir unsere erste Tour. Zuerst waren wir in Browness-on-Windermere, wo es einige schöne Läden gab und wo wir ein wenig gebummelt haben. Der Preis fürs Parken war allerdings der Hammer in diesem Ort.
Weiter ging's mit der Fähre über den See. Am anderen Ufer haben wir in Hill Top vorbei geschaut, dem Haus, in dem Beatrix Potter ("Peter Rabbit" ) gewohnt hat. Ein Stückchen weiter haben wir einen kleinen Spaziergang durchs Grüne gemacht, bevor wir weitergefahren sind zu Coniston Water, einem weiteren See. Dort waren wir in der Nähe von Brantwood, dem Heim von John Ruskin, am See. Anschließend ging es dann wieder zurück nach Great Langdale, von wo aus wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben durften.

Ambleside, Grasmere, Elterwater, Thirlmere, Keswick, Ullswater (24.8.)
Zunächst sind wir nach Ambleside aufgebrochen, einem Ort in der Nähe, wo wir uns Sandwiches zum Mittagessen gekauft haben. Die nahmen wir dann mit nach Grasmere, von wo wir eine Wanderung ins Umland machen wollten. Allerdings waren in Grasmere alle Parkplätze voll, sodass wir ein Stück außerhalb an einem Rastplatz an einer Schnellstraße parken mussten. Die Wanderung ging von Grasmere aus in die Berge und führte zwischen Wiesen aus Farnen. An diesem Tag hatten wir auch tolles und vor allem sehr warmes Wetter, sodass man beim Aufstieg auf den Berg schon ins Schwitzen kam. Aber dafür wurde man mit einem tollen Blick auf die vielen Seen mehr als entschädigt! Auch ein Bergwerk war zu sehen, wo Schiefer abgebaut wurde, aus dem in der Gegend nahezu alle Gebäude und Mäuerchen gemacht sind. Weiter ging es über einen hübschen kleinen Wasserfall wieder den Berg hinunter zum Dörfchen Chapel Stile und an einem Bach entlang weiter nach Elterwater. Von Elterwater aus ging es wieder ein wenig in die Berge zurück nach Grasmere. Auf dem Rückweg hatten wir schon Angst, wir könnten usn eine Radklaue oder ähnliches eingefangen haben, da wir die Höchstparkdauer überschritten hatten, aber wir hatten noch mal Glück.
Nach der Wanderung waren wir nochmal in Grasmere und haben uns einen leckeren Cream Tea gegönnt (Scone mit Butter, Marmalade und "Clotted Cream" und natürlich Tee).
Obwohl es schon recht spät am Nachmittag war, sind wir von Grasmere aus nach Keswick gefahren, einer Stadt weiter im Norden des Lake District. Unterwegs haben wir an einem weiteren See, Thirlmere, kurz Rast gemacht. In Keswick haben wir uns dann etwas zum Abendessen besorgt. Auf der Rückfahrt haben wir einen kleinen Umweg zum traumhaften See Ullswater gemacht, an dessen Ufer wir unsere Brote gegessen haben. Das Idyll wurde nur dadurch "gestört", dass wir immer wieder nach dem Auto schauen mussten, das ohne Parkschein auf einem Parkplatz stand ;-).

Lake District Visitor Centre, Lakeside (25.8.)
An umserem letzten Tag im Lake District sind wir zunächst ins Lake District Visitor Centre in der Nähe von Windermere gefahren, wo es verschiedene Informationen zum Lake District gab: über die Entstehung, die Flora und Faune und vieles mehr. Das Visitor Centre war in einem schönen Haus in einem Park angebracht, direkt am Lake Windermere, sodass wir noch ein wenig im Garten am See spaziert sind.
Von dort aus ging's anch Lakeside, einem Ort ganz im Süden von Lake Windermere. Dort gab es eine alte Dampfeisenbahn mit der wir gefahren sind, was echt schön war. Von Lakeside aus haben wir uns dann auf den Weg nach Manchester gemacht, der nächsten Station auf unserer England-Tour.

14.9.06 23:58





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