2close4comfort
2close4comfort



2close4comfort

  Startseite
    Politik
    Gesellschaft
    Wirtschaft
    Entertainment
    Filmkritiken
    Konzerte
    Reise
    Beau
    Fun
    sonstiges
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   A cause des Garçons
   Come Into My World
   Mundel.de
   Neiv in the moon
   No Beautiful Mind
   Oh la la Blog
   Renates Blog



Wie bist du auf 2close4comfort gelandet?
Link von einem anderen Blog
Profil-Link
Link aus einem Internetforum
Blogliste bei myblog.de
Suchmaschinenergebnisse
Link von einer sonstigen Website
Persoenliche Einladung
Bin regelmaessig hier.
Sonstiges
pollcode.com free polls












ICQ Online Status Indicator Skype Online Status Indicator


Get Trillian, the ultimate instant messenger!





Firefox 2

Get Thunderbird!

Use OpenOffice.org


POWERED BY PUBLICONS.DE




kostenloser Counter

Empfehle den Blog weiter: Webnews



http://myblog.de/toocloseforcomfort

Gratis bloggen bei
myblog.de





Politik

Zwei Schwule empören Polen

Und wieder versucht Polens Präsident Kaczynski gegen Homosexuelle Stimmung zu machen: Bei einer Ansprache an die Nation im Zusammenhang mit der Ratifizierung des EU-Reformvertrags hatte er seine Landsleute vor zwei Wochen im Fernsehen davor gewarnt, die Annahme der EU-Grundrechtecharta könnte Polen zur Rückgabe West- und Nordpolens an Deutschland sowie zur Einführung der Homosexuellen-Ehe zwingen. Über den Bildschirm flackerten dabei auch Aufnahmen der Trauungszeremonie eines amerikanischen Schwulenpaars.
Dieses beiden Männer sind in Polen nun berühmt. Nachdem Brendan Fay und sein Ehemann Tom Moulton gedroht hatten, Polen wegen Verletzung der Privatsphäre zu verklagen, hatte ein polnischer TV-Sender das Paar nach Polen eingeladen. Dort traten sie in Nachrichtensendungen auf, hielten Pressekonferenzen ab und sprachen mit Parlamentariern.
Am vergangenen Wochenende veröffentlichten 600 polnische Kulturschaffende einen offenen Brief an Fey und seinen Lebenspartner. "Wir polnische Bürger sind peinlich berührt über die Ansprache unseres Präsidenten und wollen Euch unserer Solidarität versichern", heißt es darin.
Kaczynski wollte die beiden jedoch nicht treffen. Er habe nicht gewusst, mit welchen Bildern seine Rede illustriert werde, behauptet er. Der für den Fernsehspot verantwortliche Jacek Kurski (PiS) wurde jedoch deutlich: "Bei Schwulen entschuldige ich mich nicht!" Auch der Vizeparlamentspräsident Stefan Niesolowski von der regierenden Bürgerplattform (PO) wetterte: "Das Geschrei um diese beiden Herren ist eine Frechheit! Das alles erlaubt den Schwulenkreisen nur Gratiswerbung."
Auch wenn die beiden nicht vom Präsidenten empfangen wurden, gab sich Fey optimistisch: "Das wichtigste ist uns gelungen. Immerhin hat nun endlich auch in Polen eine Diskussion über die Rechte der sexuellen Minderheiten begonnen."
Inzwischen hat das polnische Parlament den Vertrag von Lissabon angenommen - mit einem Opt-out bezüglich der Grundrechtscharta, die auch die Diskriminierungschutz von Minderheiten vorsieht.


Berichte:

4.4.08 21:17


EuGH stärkt Lebenspartnerschaften

Der EuGH hat am vergangenen Dienstag entschieden, dass die Benachteiligung von Beschäftigten, die in einer eingetragenen Lebensparnterschaft leben, gegenüber verheirateteten Kollegen ein Verstoß gegen die EU-Gleichstellungsrichtlinie 2000/78/EG darstellt.
Die Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (VddB) hatte dem Lebenspartner eines Kostümbildners nach dessen Tod eine Unterstützung verweigert, weil solche Zahlungen laut Satzung nur für Ehepartner vorgesehen seien. Diese Begründung stellt nach Ansicht des EuGH eine unmittelbare Diskriminierung des Betroffenen dar, falls sich überlebende Ehegatten und überlebende Lebenspartner in Bezug auf die Versorgung in einer vergleichbaren Lage befinden. Das Bayerische Verwaltungsgericht in München müsse nun prüfen, ob das der Fall sei.
Die Kommission freut sich über das Urteil, die Deutschland gerade mit einem neuen neuen Gerichtsverfahren droht, weil die Bundesregierung bisher Beamte und Soldaten, die in eingetragener Partnerschaft leben, nicht genauso von der Witwenrente und anderen Sozialleistungen profitieren lässt wie verheiratete Partner. Über die Bedeutung des Urteils informiert der Lesben- und Schwulenverband Deutschland.
Hier noch weitere Berichte:
4.4.08 20:36


Junger, schwuler SPDler setzt sich gegen CSU-Kandidat durch


Es ist eine kleine Sensation: der 23-jährige SPD-Politiker Michael Adam ist das neue Stadtoberhaupt von Bodenmais, einer 3400-Seelen-Gemeinde im Bayrischen Wald. Neben seinem Alter ist das Bemerkenswerte, wie er selbst sagt: "Ich bin alles, was man in Bodenmais nicht sein darf - jung, evangelisch und offen schwul."
Berichte bei Welt.de, queer.de, taz.de.
 
26.3.08 09:53


Gleichstellung in Berlin

SPD und die Linke haben die Gleichstellung von lesbischen Beamtinnen und schwulen Beamten im Besoldungs- und Versorgungsrecht beschlossen. Damit wird der Familienzuschlag auch Beamtinnen und Beamten sowie Richterinnen und Richtern gewährt, die in Lebenspartnerschaften zusammenleben. Auch die Hinterbliebenenversorgung wird entsprechend angepasst. Damit wäre Berlin nach Bremen erst das zweite Bundesland, das Ehe und Lebenspartnerschaft im Landesrecht komplett gleichstellt. Auch die Regierung in Niedersachsen hat eine umfassende Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe im Landesrecht angekündigt (siehe Blog Gleichstellung - Wulff sagt ja, Beck nein vom 10.03.2008).
Im Bund wird eine Gleichstellung im Beamtenrecht bislang von CDU/CSU abgelehnt, obwohl die EU-Kommission eine Gleichstellung aufgrund des EU-Rechts angemahnt hat.

Pressererklärung der LINKE. Berichte bei LSVD.de, queer.de.
26.3.08 08:53


Zynismus

Zynisch sei 'Wurst im eigenen Darm' meint der Kabarettist Hagen Rether. Nun, dem hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eins draufgesetzt. Dort wird am 23. April 2008 der erste Berliner Kongress selbiger Stelle zum Thema Wertegesellschaft als ökonomischer Faktor stattfinden. Und dort soll zu Beginn ausgerechnet ein prominenter Vertreter der katholischen Kirche, nämlich Kardinal Lehmann, einen Vortrag halten.
Der LSVD weist in einer Presseerklärung darauf hin, dass die katholische Kirche als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands von größtenteils steuerfinanzierten Einrichtungen alle Schwule und Lesben entlasse, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingingen und dies auch in Einrichtungen, in denen sie nichteheliche Partner, wiederverheiratete Geschiedene und Nichtchristen dulde. Auch wenn es teilweise Dienstvorgesetzte gebe, die die lesbische und schwule Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deckten, drohe diesen eine Entlassung, sollten sie bei den Bistumsleitungen angeschwärzt werden.
Zumindest hat die Antidiskriminierungsstelle einen Experten für Diskriminierung gefunden...

Berichte bei LSVD.de, queer.de.
26.3.08 08:42


Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) urteilte im Januar, dass es gegen das Diskriminierungsverbot des Art. 14 EMRK verstoße, wenn die Genehmigung einer Adoption aufgrund der homosexuellen Orientierung der Adoptionswilligen abgelehnt werde.
Eine Lehrerin hatte in Frankreich einen Adoptionsantrag gestellt und bekannte sich dabei zu ihrer Freundin. Die zuständigen Behörden lehnten dies ab, weil dem Kind eine "väterliche Bezugsperson" fehlen würde - eine willkürliche Begründung, so der EGMR in dem Urteil, da in Frankreich auch Ledige Kinder adoptieren dürften. Tatsächlich sei dieses Argument als Vorwand genutzt worden, um den Antrag der Frau wegen ihrer Homosexualität abzulehnen.
(Stellungnahme des LSVD und von MdB Volker Beck; Berichte bei Welt.de, Queer.de).
Dieses Urteil stieß die Diskussion um ein Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner erneut an - und sorgt gerade in Baden-Württemberg für einen Streit zwischen der Jungen Union und den Grünen. Erste lehnen ein solches Adoptionsrecht unter anderem mit der Begründung ab, Kinder von Schwulen und Lesben könnten selbst homosexuell gemacht werden - eine heute überholte Ansicht. Für ein Adoptionsrecht spricht hingegen eine aktuelle vom Bundesministerium für Justiz (BMJ) beauftragte Studie. Hiernach entwickelten sich Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwuchsen, in jeder Hinsicht positiv. Es wird sogar tendenziell auf Vorteile für die Entwicklung der Kinder verwiesen. So hätten Kinder in diesen Familienkonstellationen häufig eine bessere Ausgangsposition, denn sie wüssten um den Wert von Respekt und reflektierten mehr.
(Berichte zur JU Baden-Württemberg: ka-news.de, queer.de; zur vom BMJ beauftragten Studie: LSVD, VolkerBeck.de).
10.3.08 19:16


Gleichstellung - Wulff sagt ja, Beck nein

Gute Nachrichten aus Niedersachsen: Dort haben CDU (!) und FDP vereinbart, eingetragene Lebenspartner im gesamten niedersächsischen Recht Ehepartnern gleichzustellen (Seite 29 der Koalitionsvereinbarung). Außerdem bekannte sich Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) zu einer aktiven Aids-Präventions-Politik. Damit wäre Niedersachsen nach Bremen das zweite Bundesland, dass Lebenspartner im Landesrecht vollständig mit Ehegatten gleichstellt einschließlich des Beamtenrechts - siehe hierzu auch die Presseerklärung des LSVD.
In Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind zwar Lebenspartner grundsätzlich gleichgestellt, dort fehlt aber noch die Gleichstellung verpartnerter Beamter und Richter beim Familienzuschlag und der Hinterbliebenenpension. Die Gleichstellung in Hamburg ist von der allein regierenden CDU-Fraktion betrieben und beschlossen worden.
Die rheinland-pfälzische SPD lehnt hingegen eine Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten im Landesrecht entgegen früher Zusagen von Kurt Beck ab - siehe hierzu den Prostestaufruf des LSVD.
10.3.08 18:51


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung